Pflegehilfsmittel zum Verbrauch – der große Ratgeber

Sind Sie oder einer Ihrer Angehörigen pflegebedürftig, dann haben Sie Anspruch auf Pflegehilfsmittel von der Pflegekasse, das ist jedenfalls Fakt.

Unter Pflegehilfsmittel ist jenes Zubehör zu verstehen, welches im Pflegefall zur notwendigen Hilfe beiträgt und den Alltag der pflegebedürftigen Person erleichtert. Auch das selbstständige Leben in den eigenen vier Wänden wird gegebenenfalls durch Pflegehilfsmittel bedeutend unterstützt.


Der kleine, feine Unterschied – Hilfsmittel und Pflegehilfsmittel

Anders als Hilfsmittel von der Krankenkasse sind Pflegehilfsmittel dafür da, den Alltag im Pflegefall besser meistern zu können.

Unter dem Begriff Hilfsmittel sind hingegen Utensilien zu verstehen, die im Krankheitsfall benötigt werden und auch auf Rezept zu bekommen sind. Ein Beispiel wären orthopädische Hilfsmittel.

Pflegehilfsmittel benötigen allerdings kein Rezept, können allerdings die Pflege deutlich erleichtern. Zu den typischen Pflegehilfsmitteln für den Verbrauch zählen beispielsweise Desinfektionsmittel, Betteinlagen oder Einmalhandschuhe. Das heißt, das spezielle Zubehör umfasst Produkte, die verbraucht werden, einmal anwendbar sind oder auch über eine längere Zeit zum Einsatz kommen können.


Produktsortiment Pflegehilfsmittel

Grundsätzlich sind Pflegehilfsmittel in verschiedenen Unterkategorien eingeteilt. Daher umfasst der Begriff ein großes Produktsortiment und in jedem Einzelfall sind individuelle  Pflegehilfsmittel notwendig. Die Utensilien wählen Sie anhand der Situation und des Gesundheitszustandes aus. 

Einfach einmal ein paar Euros einsparen wollen und bei der Pflegekasse spezielle Pflegehilfsmittel zu beantragen, das funktioniert natürlich nicht. Das Zubehör ist für Pflegefälle bestimmt und für Menschen gedacht, die auf das Zubehör angewiesen sind. Der Alltag sollte durch die Anwendung von Pflegehilfsmitteln deutlich erleichtert werden können. In vielen Fällen ist eine fachgerechte Pflege, ohne spezielle Pflegehilfsmittel, zudem wesentlich erschwert. Grundsätzlich können Sie davon ausgehen, dass bei jedem Pflegefall auch Pflegehilfsmittel zum Einsatz kommen. Ganz gleich, welche Pflegestufe es betrifft.

Im Grunde erleichtern Pflegehilfsmittel den Alltag auf mehreren Ebenen und sorgen für:

  • Erleichterung der Pflege
  • Linderung von Beschwerden
  • Verbesserung der Mobilität

Wie Sie nun selbst feststellen, sind Pflegehilfsmittel wichtige Utensilien und können es möglich machen, auch im Pflegefall das eigenständige Leben zu Hause zu bewältigen!

Wichtig ist es, dass Sie vor einem Kauf eines Pflegehilfsmittels die genauen Kosten mit der Pflegekasse abklären. Nur so ist es möglich, dass die Kosten erstattet werden. Ist die Hilfsbedürftigkeit nachgewiesen, dann spricht nichts dagegen, eine Kostenübernahme zu bekommen. Somit ist auch der Sinn von Pflegehilfsmitteln erfüllt. Schließlich ist das Spezial-Zubehör dafür da, dass im Pflegefall alltägliche Bedürfnisse spürbar leichter zu bewältigen sind.

Ansprüche bei der Pflegekasse geltend machen

Bedeutend für Sie zu erfahren: Der Anspruch auf Pflegehilfsmittel gewährleistet die Pflegekasse unabhängig vom Pflegegrad. Das bedeutet, dass lediglich § 40 Sozialgesetzbuch zutreffen muss. Der Gesetzestext sagt aus, dass die Pflegekasse zur Erleichterung der Pflege sowie Linderung möglicher Beschwerden die notwendigen Kosten des Zubehörs zu tragen hat. Dazu gehört übrigens auch das Ermöglichen einer selbstständigen Lebensführung. Sind Sie oder einer Ihrer Angehörigen pflegebedürftig erkrankt oder benötigen dementsprechende Hilfeleistungen, dann setzt sich die Pflegekasse für Ihre individuellen Pflege-Ansprüche ein.

Eigenschaften eines Pflegehilfsmittels

Pflegebedürftige Menschen können im gesamten Wohnraum auf spezielle Pflegehilfsmittel angewiesen sein. Ein Treppenlift gehört zwar nicht direkt zum Bereich der Pflegehilfsmittel, allerdings erleichtert das Zubehör ebenso das alltägliche Leben. Die Kasse zahlt daher einen Zuschuss bezüglich einer notwendigen Wohnungsanpassung.

Beachtet man nur einmal die Tatsache, dass es im Alter erschwert sein kann, die Treppen zu überwinden. Dafür tut ein Treppenlift eine besonders gute Tat und macht unter Umständen überhaupt erst das Wohnen im Eigenheim möglich. Nicht zu vergessen ist auch die morgendliche Hygiene im Badezimmer. In manchen Pflegefällen kann die Badewanne nicht mehr ohne entsprechende technische Mittel genutzt werden. Dann kommt beispielsweise ein praktischer Badelift zum Einsatz und erleichtert das Leben ungemein. Auch bereits kleine Utensilien tragen zu einer Verbesserung bei. Ein Beispiel wäre eine Toilettensitzerhöhung, die eventuell für Rollstuhlfahrer zum Einsatz kommen kann. Dadurch ist es eventuell überhaupt erst möglich, dass die pflegebedürftige Person allein mit den Maßnahmen auskommt und das alltägliche Leben so weit wie möglich eigenständig meistern kann. Eine große Rolle im eigenen zu Hause spielt außerdem die Sicherheit. Passende Hilfsmittel können das Verletzungsrisiko bedeutend senken. Wäre dies bei Ihnen oder einem pflegebedürftigen Menschen in Ihrem Bekannten- oder Verwandtenkreis gegeben, dann kann es gut sein, dass Sie die Voraussetzungen für den Anspruch auf Pflegehilfsmittel erfüllen. 

Eine ärztliche Verordnung ist für die Kostenerstattung nicht notwendig. Grundsätzlich reichen die eigenen Angaben oder die Angaben der Angehörigen aus. Es kann durchaus sein, dass nach Antragsstellung der MDK verständigt wird, der die Sachlage vor Ort prüft. Dadurch wird festgestellt, ob das beantragte Pflegemittel notwendig und auch passend ist. Nicht immer besitzen Angehörige selbst ausreichend Kenntnisse darüber, was es überhaupt alles für Zubehör gibt. Der MDK weist Sie oder Ihre Angehörigen auf die Details hin und macht sich ein genaues Bild von der gesamten Situation. Daraufhin entscheidet die Pflegekasse, was für Sie das Ideale ist.

Funktionalität der Pflegehilfsmittel

Ganz gleich, welchen Anbieter Sie wählen, die Funktionalität ist grundsätzlich bei allen Pflegehilfsmitteln identisch. Alle Pflegehilfsmittel-Anbieter sind darauf aus, die pflegerische Aufgaben, das alltägliche Leben und die Lebensführung zu unterstützen. Detaillierte Angaben sind im Pflegehilfsmittelkatalog der Pflegekasse notiert. Darin sind alle Utensilien gelistet, die als Pflegehilfsmittel anerkannt sind.

Alle Anbieter von Pflegehilfsmittel besitzen daher ein ähnliches Repertoire. Darunter fallen technische Mittel wie zum Beispiel Gehrollator, Toilettenstuhl, orthopädische Prothesen oder ein Pflegebett. Hinzu kommen Pflegehilfsmittel für die persönlichen Bedürfnisse. Diese umfassen Inkontinenz-Einlagen oder Hygieneartikel.

Ein kleiner Hinweis: Heilleistungen unterliegen hingegen einer ärztlichen Verordnung. Darunter sind medizinische Hilfeleistungen oder Reha-Maßnahmen zu verstehen. Diese Therapiemethoden betreffen beispielsweise Logopädie oder Physiotherapie. Häufig sind Heilleistungen ebenfalls ein Zugewinn, um das Leben eines pflegebedürftigen Menschen zu erleichtern. Jedoch gehören sogenannte Heilmittel nicht zum Bereich der Pflegehilfsmittel.

Unterschiede der Produktgruppen

Grundsätzlich gibt es technische Hilfsmittel und Sachmittel, die als Pflegehilfsmittel zu bezeichnen sind.

Technische Pflegehilfsmittel

Die technischen Pflegemittel sind in der Produktgruppe 50-53 der GKV zu finden.

Die einzelnen Produktgruppen im Überblick:

Produktgruppe 50: Zur Erleichterung der Pflege. Zum Beispiel Pflegestühle, Toilettenstühle und Pflegebetten.

Produktgruppe 51: Pflegehilfsmittel für die Körperpflege. Zum Beispiel Bettschutzeinlagen und Urinflaschen.

Produktgruppe 52: Pflegehilfsmittel zur selbstständigen Lebensführung. Zum Beispiel Rollstühle oder Gehhilfen.

Produktgruppe 53: Pflegehilfsmittel zur Linderung von Beschwerden. Zum Beispiel Lagerungskissen

Die Produktgruppe 54 ist für Pflegehilfsmittel für den Verbrauch bestimmt. Wie bereits genannt, umfasst das Zubehör beispielsweise Desinfektionsmittel, Einmalhandschuhe oder einen Bettlagenschutz.

Manche (technischen) Pflegehilfsmittel können Sie auch als Leihgabe bekommen. Das Ausleihen ist besonders dann praktisch, wenn das Zubehör nicht dauerhaft gebraucht wird. Häufig fällt dann lediglich eine Eigenbeteiligung an. Allerdings fällt die Höhe der Eigenbeteiligung je nach Situation unterschiedlich aus.

Anbieter von Pflegehilfsmittel

Die verschiedenen Marken und Anbieter ermöglichen Ihnen eine große Auswahl. Sie können daher den für Sie passenden Anbieter wählen und deren Serviceleistungen in Anspruch nehmen. Vorausgesetzt für eine Kostenübernahme ist dabei immer die Bewilligung der Pflegekasse. Anderenfalls können Sie den Service natürlich auch als Selbstzahler in Anspruch nehmen. Im Gesamten bieten die Anbieter ein ganz ähnliches Produktsortiment an.

Darauf achten sollten Sie, dass jener Anbieter beziehungsweise deren Pflegehilfsmittel auch von der Pflegekasse anerkannt sind. Besonders dann, wenn Sie die Leistungen der Pflegekasse in Anspruch nehmen möchten.

Was Sie über Pflegehilfsmittel wissen sollten

Angehörige von pflegebedürftigen Menschen haben grundsätzlich immer einen Anspruch darauf, die Kosten für Pflegehilfsmittel von der Pflegekasse erstattet zu bekommen. Auch dann, wenn parallel ein Pflegedienst eingesetzt wird. Daher können Sie ohne Zweifel jene Sachleistungen bekommen, auch wenn der Pflegedienst ebenso Pflegehilfsmittel anwendet. Komfortabel ist, dass Ihr Antrag meistens ohne Befristung genehmigt wird. Das bedeutet für Sie, dass in der Regel ein einmaliger Antrag bei der Pflegekasse ausreicht. Eine Kostenerstattung bis 40 Euro pro Monat ist grundsätzlich immer möglich, sollten die Voraussetzungen gegeben sein.

Nach SGB XI haben Sie als Versicherte/r einen gesetzlichen Erstattungsanspruch. Bestimmte Eckpunkte sind relevant, damit die Kosten von der Pflegekasse übernommen werden.

Folgende Bedingungen sind laut Pflegekasse gültig:

  • anerkannter Pflegegrad
  • Betreuung durch Privatperson (Freunde oder Verwandte)
  • Eigenständiges Wohnen, betreutes Wohnen oder Wohngemeinschaft

Anbieter im Überblick

AnbieterPflegehilfsmittel-Set
web care LBJ GmbH
Curabox
Burbach + Goetz
Deutsche Sanitätshaus GmbH
Pflegezauber
unizell Medicare GmbHPflegehilfsmittel
Attends GmbHPflegepaket
IPP Sachsen e.V. /
Eurobalance
Himibo
Hygi.de GmbH & Co. KGHygibox
Medi TrendPflegepaket Deutschland
Pro Media Online Services UG ePflegekiste
CommitMed GmbHPflegebox
CarelO GmbHCareio Box
Curablu KGCurablu Box

Curabox – Qualität und Service

Ein renommierter Anbieter, welcher Pflegehilfsmittel in einer fachgerechten Qualität anbietet, ist die Firma
web care LBJ GmbH. Die herausragenden Serviceleistungen sind mit dem TÜV Siegel verdeutlicht. 2018 wurde die Qualität erneut ausgezeichnet. Die Curabox-Produkte sind für höchste Anforderungen geeignet und stammen von der Qualitätsmarke HARTMANN. Es erwarten Sie Produkte, die für eine lange Nutzungsdauer und eine hochwertige Verarbeitung stehen. Curabox bietet den Kunden einen kompetenten Service und individuelle Box-Varianten – je nach Situation – an. Profitieren Sie von kundenorientierten und fachgerechten Serviceleistungen.

Das können Sie von Curabox erwarten:

Keine Mindestvertragslaufzeit

Ihre kostenlosen Pflegemittel bekommen Sie ganz ohne Abo und direkt zu Ihnen nach Hause geliefert. Sind keine Pflegehilfsmittel mehr erwünscht, dann reicht eine E-Mail oder ein Anruf völlig aus.

Vergessen Sie die Mindestvertragslaufzeit! Bei den Curabox-Produkten können Sie mit einem besonders flexiblen Service rechnen.

Volle Kostenübernahme

Sollten Sie noch keinen Antrag bei Ihrer Pflegekasse gestellt haben, dann kümmert sich das Team von Curabox um Ihre Belange. Auf Wunsch kann die Antragsstellung für Sie übernommen werden. Somit haben Sie keinerlei Schriftverkehr zu erledigen beziehungsweise können sich getrost auf eine sachgemäße Abwicklung verlassen. Sobald Ihr Antrag genehmigt ist, erfolgen Ihre individuellen Leistungen von Curabox.

Lieferung bis nach Hause

Der Service umfasst grundsätzlich die Lieferung frei Haus. Daher können Sie davon ausgehen, dass Ihnen Ihre Curabox regelmäßig geliefert wird. Die einzelnen Boxen bekommen Sie monatlich automatisch nach Hause gesendet. Dadurch haben Sie Ihre notwendigen Pflegemittel immer direkt zu Hause für die Anwendung parat.

Beispiel – Box 1 Inhalt:

  • Flächendesinfektion
  • Händedesinfektion
  • Einmalhandschuhe
  • Bettschutzeinlagen

Insgesamt stehen Ihnen zur Box 1 weitere 3 verschiedene Box-Varianten zu Auswahl. Sie können daher aus verschiedenen Fertig-Boxen Ihre persönliche Wunsch-Variante wählen. Für jede Bedürfnisse sind die passenden Pflegehilfsmittel im Sortiment dabei. Ein besonderes Highlight ist die angebotene Flexbox. Besonders komfortabel ist, dass Sie bei dieser Box-Variante Ihre Produkte selbst zusammenstellen können. Dadurch bekommen Sie ganz bestimmt genau jene Produkte, die Sie für die Pflege benötigen.

Pflegehilfsmittel Anbieter im Überblick

Curabox ist ganz gewiss eine komfortable Marke für Ihre Pflegehilfsmittel. Doch auch weitere Marken machen das Rennen! Jene Anbieter machen Ihnen ebenso einen umfassenden Service möglich und bieten Ihnen hochwertiges Zubehör für die Pflege zu Hause an.

Unizell Medicare GmbH

Der wohl älteste Anbieter von Pflegehilfsmitteln ist die Unizell Medicare GmbH. Das Unternehmen existiert bereits seit mehr als einem viertel Jahrhundert und hat sich auf dem Markt einen bedeutenden Stellenwert errungen. Die jahrelangen Erfahrungen und das fachgerechte Service-Team machen individuelle Leistungen möglich.

Zu den Gratis Pflegehilfsmittel zählen:

  • Schutzbekleidung
  • Bettschutz
  • Desinfektionsmittel

Des Weiteren sind Mundschutz und Fingerlinge erhältlich.

Fingerlinge sind dazu gedacht, um den pflegebedürftigen Menschen und auch die Pflegeperson vor Infektionen zu schützen. Einfach in der Anwendung und direkt von dem Anbieter Unizell Medicare GmbH zu bekommen! Gratis Pflegebox nach Hause liefern lassen.

Burbach + Goetz Deutsche Sanitätshaus GmbH – seit einem halben Jahrhundert

Ein weiterer Spitzenreiter ist die Burbach + Goetz Deutsche Sanitätshaus GmbH. Die umfassenden Erfahrungswerte von mehr als 25 Jahren Präsenz haben es in sich. Das Fachgeschäft bietet neben der Medizintechnik diverses Zubehör für die Reha-Technik und darunter auch Pflegehilfsmittel an. Das Unternehmen geht auf die Gründung zwischen 1870 und 1880 zurück. Daher besitzt das Unternehmen eine beachtliche Gründungsgeschichte. Burbach + Goetz hat sich im Laufe der Zeit zu einem Unternehmen mit hohem Marktanteil entwickelt.

Die Burbach + Goetz Deutsche Sanitätshaus GmbH besitzt eine große Auswahl von Qualitätsprodukten verschiedener Marken. Das üppige Sortiment hat für jeden pflegebedürftigen Menschen die passenden Produkte an Bord. Der Onlineshop ist übersichtlich gestaltet und lässt Raum für eine komfortable Suche. Sollten Sie zudem einmal nicht weiter wissen, dann ist das Service-Team an Ihrer Seite und berät Sie gerne. Kostenlose Pflegesets beantragen und Vorteile auskosten. Schon bald bekommen Sie ganz bestimmt die idealen Pflegehilfsmittel nach Hause geliefert.

Attends GmbH – Auswahl mit Komfort

Der weltweit führende Hersteller Domtar Personal Care ist unter dem Dach von Attends GmbH zu finden. Dieser Anbieter hat gewiss eine komfortable Auswahl und bietet seinen Kunden einen ebenso passablen Service! Nicht nur Erwachsene profitieren von den Leistungen, sondern es sind auch Produkte für Kinder im Sortiment. Die Attends GmbH versteht sich als Spezialist bei Blasenschwäche und Inkontinenz. Zudem bietet das Unternehmen 7 verschiedene Pflegepakete an, die Sie kostenlos geliefert bekommen können. Unter den Wahl-Paketen sind gewiss auch für die Pflegebedürfnisse in Ihrem Umfeld die idealen Produkte dabei. Sie können also, wie bei allen vorgestellten Anbietern, Gratis-Produkte erwerben!

Das Pflegepaket 5 beinhaltet zum Beispiel:

  • 500 ml Händedesinfektion
  • 500 ml Flächendesinfektion
  • 300 Stück Einmalhandschuhe

IPP Sachsen e.V. – der Verein für Ihre Pflegehilfsmittel

Die Pflegesachverständiger und Pflegeberater des IPP Sachsen e.V. / Eurobalance ermöglichen Ihnen ein Zugewinn in Sachen Pflegehilfsmittel. Hauptsächlich ist die Marke Himibo bei dem eingetragenen Verein Dresdens vertreten.

Angeboten werden grundsätzlich:

  • Mundschutz
  • Händedesinfektion
  • Flächendesinfektion
  • Einmalhandschuhe
  • Bettschutzeinlagen

Die Lieferung Ihrer Himibo Pflegemittel erfolgt monatlich per DHL und direkt zu Ihnen nach Hause. Die Pflegemittel können entweder zur Pflegeperson oder zu Angehörigen gesendet werden. Genau so, wie es für Sie praktisch ist!

Hygi.de GmbH & Co. KG – der Riese unter den Anbietern

Die Hygibox von hygi.de GmbH ist eine komfortable Box für pflegebedürftige Menschen. Das Unternehmen gehört zu den größten Anbietern innerhalb der Branche. Die 7 verschiedenen Hygiboxen machen eine große Auswahl möglich. Das Sortiment bietet daher allen pflegebedürftigen Menschen das perfekte Set.

Die Hygibox 5 beinhaltet beispielsweise:

  • Einmalhandschuhe (300 Stück)
  • Händedesinfektionsmittel (500 ml)
  • Flächendesinfektionsmittel (500 ml)

Praktisch ist, dass Sie als Kunde bei der hygi.de GmbH per Box-Generator Ihre gewünschten Produkte zusammenstellen können. Natürlich ist das Set kostenlos für Sie. Es gilt dabei allerdings ebenso wieder, dass der Antrag Ihrer Pflegekasse genehmigt wurde. Erhältlich ist die Box einmal pro Monat. Zudem müssen Sie nicht jede Box separat bestellen, sondern die Lieferung erfolgt regelmäßig – so lange wie Sie es wünschen.

Medi Trend – Ihr Pflegepaket Deutschland

Medi Trend bietet Ihnen eine angenehme Auswahl von Pflegehilfsmitteln an. Besonders von den Marken MyClean und MyMed können Sie sich Ihr individuelles Pflegepaket Deutschland zusammenstellen. Die Beratung geschieht kostenfrei, umfassend und schnell. Finden Sie ganz unkompliziert die geeigneten Produkte!

Das Sortiment umfasst:

  • Flächendesinfektion
  • Handdesinfektion
  • Fingerlinge
  • Bettschutzeinlagen
  • Schutzschürze
  • Mundschutz

Nützlich ist, dass Sie bei Medi Trend mehrmals verwendbare Pflegemittel erwerben können. Ob Sie lieber auf Einmalprodukte setzen oder Ihre Pflegehilfsmittel gerne öfters verwenden, entscheiden Sie. Welche Produkte Sie wünschen und welche Vorteile Sie schätzen, liegt in Ihrer Hand!

CommitMed GmbH – für Sie die perfekte Pflegebox

Eine beachtliche Marktpräsenz hat CommitMed GmbH jedenfalls vorzuweisen. Die praktischen Boxen sind für alle pflegebedürftige Menschen bestimmt und umfassen jegliche notwendige Produkte für die Pflege. 6 unterschiedliche Boxen bieten Ihnen genau jene Pflegehilfsmittel, die Sie brauchen.

Pflegebox 1 umfasst beispielsweise:

  • 20 Bettschutzeinlagen
  • 500 ml Händedesinfektion
  • 100 Einmalhandschuhe
  • 500 ml Flächendesinfektion
  • 100 Schutzschürzen

CarelO GmbH – das optimale Netzwerk für Sie

Die Careio Box der CarelO GmbH lässt keine Wünsche bei der Pflege offen und: Das Unternehmen ermöglicht Ihnen den Zugang zu einem Netzwerk von Pflegeberatern, Dienstleistern und hilfsbedürftigen Menschen. Deshalb sind Sie nicht alleine und können auf einen umfassenden Service gespannt sein.

Nützlich ist, dass Sie per Fragekatalog Ihren individuellen Bedarf ermitteln können. Natürlich sind auch bei der CarelO GmbH alle Pflegehilfsmittel kostenlos und werden Ihnen per Versand direkt bis zur Haustüre geliefert.

Sanubi GmbH – modernste Technologie und Versorgung

Sanubi bietet Ihnen eine elektronisch gestützte Versorgung und eine moderne Pflegehilfsmittelversorgung an. Das Unternehmen übernimmt für Sie nicht nur den Antrag bei der Pflegekasse, sondern berät Sie individuell. Das junge Berliner Unternehmen hat es sich zur Aufgabe gemacht, Ihnen modernste Technologie anbieten zu können. Als Tüpfchen auf dem i sorgt für einen unkomplizierten Bestellvorgang. Die Full-Service-Agentur begleitet Sie von Beginn an und berät Sie gerne in Sachen Pflegehilfsmittel.

Wählen können Sie zwischen:

  • Standard-Box
  • Individueller Box



Curablu KG – individuelle Beratung

Die Curablu KG bietet Ihnen eine Auswahl von 6 verschiedenen Pflegehilfsmittel-Boxen an. Die qualitativ hochwertigen Markenprodukte können Sie, wie alle vorgestellten Pflegeboxen, gratis erwerben. Der Servicecenter ist kostenfrei für Sie telefonisch erreichbar. Somit können Sie die idealen Pflegehilfsmittel für Ihren Bedarf finden. Die telefonische Beratung ist von Montag bis Freitag von 8:00 Uhr bis 20 Uhr sowie Samstags von 9:00 Uhr bis 14:00 Uhr für Sie da. Anderenfalls können Sie auch einfach eine E-Mail senden.

Das Hamburger Unternehmen ist bundesweit zuständig und begleitet Sie von der Antragsstellung bis hin zur kostenfreien Lieferung Ihrer Pflegeprodukte. Praktisch ist, dass Sie Ihre monatliche Pflegebox individuell an den Bedürfnissen anpassen können. Ein Anruf reicht aus und die nächste Pflegebox wird Ihnen wie gewünscht geliefert. Selbstverständlich sind auch Privatversicherte willkommen. Die monatliche Rechnung können Sie bei der Pflegekasse einreichen.

Die Curablu Box 3 enthält:

  • 500 ml Händedesinfektion
  • 500 ml Flächendesinfektion
  • 100 Schutzschürzen
  • 50 Mundschutz
  • 100 Einmalhandschuhe

Kostenloses Pflegetagebuch

Auf Wunsch können Sie ein kostenlose Pflegetagebuch anfordern, welches Ihnen weiterführende Informationen liefert.

Die Pflegehilfsmittel im Alltag

Pflegehilfsmittel sind wesentliche Bestandteile der Pflege und umfassen bestimmte Produktgruppen. Besonders dann, wenn Angehörige oder der Pflegedienst den hilfsbedürftigen Menschen pflegen, sind Pflegehilfsmittel notwendig.

Jede Pflegesituation ist sozusagen einzigartig und bedarf eine individuelle Vorgehensweise. Demnach richten sich natürlich auch die notwendigen Pflegehilfsmittel. Grundsätzlich kann man davon ausgehen, dass der Pflegeaufwand die Auswahl der Pflegehilfsmittel vorgibt.

Wohingegen Hände- und Flächendesinfektionsmittel besonders frühzeitig zum Einsatz kommen, gehören Bettschutzeinlagen eher zu einer umfassenderen Ausstattung. Diese werden zum Beispiel bei einem unkontrollierten Harnverlust angewendet. Pflegehilfsmittel sind in manchen Situationen nicht nur eine Erleichterung für die hilfsbedürftige Person selbst, sondern auch für die Pflegeperson.

Das Immunsystem von Senioren ist manchmal nicht in Höchstform, was bei der Pflege berücksichtigt werden sollte. Pflegehilfsmittel können diesem ungünstigen Zustand zudem entgegenwirken. Je nach Gesundheitszustand ist die Ansteckungsgefahr durch bestimmte Maßnahmen zu minimieren. Daher gehört zum Beispiel auch ein Mundschutz zu den typischen Utensilien für die Pflege. Ein Mundschutz schützt nachweislich die hilfsbedürftigen Menschen und die Pflegeperson vor Infektionen. Natürlich ist diese Vorgehensweise nicht immer notwendig, allerdings in manchen Krankheitsfällen besonders wichtig. Die Anwendung ist nicht besonders schwer, bringt jedoch eine wirksame Schutzmaßnahme mit sich. Bestimmte Pflegehilfsmittel sind elementare Utensilien, die Ihnen die Pflege vereinfachen oder überhaupt erst fachgerecht möglich machen.

Die folgenden Produkte gehören den Pflegehilfsmitteln an, die Sie bei Bedarf von der Pflegekasse erstattet bekommen. Wichtig ist zu wissen, welche Pflegehilfsmittel zum Standard gehören und für welche Bereiche sie angewendet werden.

Zu den geläufigen Utensilien für die Pflege (Pflegehilfsmittel für den Verbrauch) gehören im Grunde:

Händedesinfektionsmittel:

Die Händedesinfektion ist ein wichtiger Bereich in der Pflege. Das Infektionsrisiko wird dadurch effektiv gemindert und auch einem geschwächten Immunsystem kommt die Händedesinfektion zu Gute. Keime auf der Hautoberfläche werden dadurch wirksam beseitigt. Wussten Sie eigentlich, dass bestimmte Keime besonders resistent sind und somit auch das Händewaschen nicht unbedingt ausreicht? Die Hände besitzen ein großes Potenzial, Keime zu übertragen. Außerdem dauert es nicht lange, die Hände zu desinfizieren und das Ganze bewirkt einen beachtlichen Effekt. Bei der Körperpflege sind Sie dem hilfsbedürftigen Menschen zudem besonders nah. Dann ist es immer gut, Desinfektionsmittel für die Hände parat zu haben.

Flächendesinfektionsmittel:

Als kleiner Hinweis vorab: Bestimmte Keime können auf Oberflächen sogar mehrere Tage verweilen. Das bedeutet für Sie, dass Sie stetig den Keimen ausgesetzt sind. Es ist fachlich wichtig und hilfreich, wenn die Flächen desinfiziert werden können und das Ganze zudem kostenlos. Die Pflege spricht gleichzeitig auch für die Hygiene. Das heißt, dass Sie die Flächen regelmäßig mit Desinfektionsmittel säubern sollten. Besonders dann, wenn die Oberflächen mit der Haut in Kontakt kommen. Sei es ein Treppenlift, die Badewanne sowie Türgriffe oder der Rollstuhl. Dadurch können Sie die Ansteckungsgefahr auf ein Minimum senken und jegliches Zubehör ist stets hygienisch sauber und einsatzbereit.

Einmalhandschuhe:

Die Hände kommen bei der Pflege mit vielen Utensilien und Körperbereichen in Berührung. Gut also, wenn Sie Ihre Hände schützen können und stets Einmalhandschuhe zur Anwendung bereit sind. Die praktischen Einmalhandschuhe sind in verschiedenen Größen zu erwerben und nicht nur für die Hygiene wichtig, sondern mindern ebenso das Infektionsrisiko. Hinzu kommt, dass Sie mit Einmalhandschuhen jegliche Salben oder Cremes auftragen können. Anderenfalls tragen Einmalhandschuhe durchaus auch zum allgemeinen Wohlbefinden bei. Schließlich ist die Intimsphäre bei pflegebedürftigen Menschen nicht mehr gar so gegeben, sei es auch bei der morgendlichen Dusche. Hilfsbedürftige Menschen fühlen sich eigentlich immer wohler, wenn eine Art „Schutz“ vorhanden ist. Einmalhandschuhe geben Ihnen und den hilfsbedürftigen Menschen daher auch eine gewisse Intimsphäre zurück. So kommt nicht Haut auf Haut in Kontakt und alle Beteiligten schützen sich effektiv vor Infektionen.

Schutzkittel:

Mit einem Schutzkittel oder einer Schutzschürze bleibt Ihre Kleidung bei pflegerischen Aufgabenbereichen rundum sauber und Sie müssen sich für die Pflege nicht extra umziehen. Wenn der pflegebedürftige Mensch unter einer unkontrollierten Ausscheidung von Körperflüssigkeiten leidet (Inkontinenz, Durchfall, Erbrechen), dann sind die speziellen Schürzen besonders nützlich. Das wasserfeste und abwaschbare Material ist ideal, um sich selbst vor Verunreinigungen zu schützen und Sie tragen dadurch wirksam zur Hygiene bei. Optimal sind jene Schürzen auch während einer ansteckenden Krankheitsphase. In Verbindung mit Einmalhandschuhen und Mundschutz sind Sie perfekt gerüstet, um sich und die pflegebedürftige Person zu schützen. Die Situation gibt Ihnen vor, ob und wie lange ein Schutzkittel angebracht wäre.

Bettschutzeinlagen:

Eine Einlage für das Bett hält nicht nur Verschmutzungen von der Matratze fern, sondern nimmt gleichzeitig auch Flüssigkeit auf. Sollte eine pflegebedürftige Person in Ihrem Umfeld von Inkontinenz betroffen sein, dann sind Bettschutzeinlagen eine hervorragende Hilfe. Somit bleibt das Bett hygienisch sauber und eventuelle Nässe wird direkt aufgesaugt. Eignen tut sich das Pflegehilfsmittel für alle Betten und Matratzen. Die einmalige Anwendung der Auflagen verspricht stets eine saubere Matratze und ein angenehmes Gefühl in der Nacht. Bettschutzeinlagen sind auch bei vorübergehenden Durchfallerkrankungen nützlich. Ältere Menschen sind bei einem Magen-Darm-Infekt oder sonstigen Erkrankungen des Darms besonders belastet. Um das Bett und auch das eigene Körpergefühl zu wahren, sind Bettschutzeinlagen bei vielen Pflegefällen angebracht.

Fingerlinge:

Die speziellen Fingerlinge sind dafür da, um den Pflegenden und hilfsbedürftigen Menschen vor Infektionen zu schützen. Ähnlich wie Einmalhandschuhe werden Fingerlinge sehr häufig bei der Körperpflege eingesetzt. Besonders dann, wenn jeweils nur ein Finger geschützt werden muss. Im Nu lassen sich somit Salben auf einen bestimmten Körperbereich auftragen, ohne in einen direkten Hautkontakt zu kommen. Sie und auch ihr Patient fühlen sich in den pflegerischen Situationen sicherlich um einiges wohler. Die Anwendung von Fingerlingen ist zudem besonders anwenderfreundlich gestaltet. So müssen Sie nicht in jeder Situation zu einem neuen Einmalhandschuh greifen, sondern können sich an Ihrer eigenen Packung Fingerlinge bedienen.

Wie Sie Pflegehilfsmittel erwerben können

Wie bereits genannt, werden die Pflegeboxen direkt an die Adresse des Pflegebedürftigen oder deren Pflegeperson geliefert. Doch, bis es zunächst soweit ist, sollte Sie erst einmal ein Antrag bei der Pflegekasse einreichen. Super ist, dass eigentlich alle Anbieter die Antragsstellung für Sie übernehmen. Sie müssen daher lediglich den Antrag von der Pflegekasse ausfüllen und an Ihren gewünschten Anbieter aushändigen. Daraufhin wird alles Weitere von Ihrem Anbieter übernommen. Ihr Wunsch-Anbieter leitet Ihren Antrag weiter und übernimmt alle weiteren Schritte für Sie. Nun müssen Sie lediglich auf die Genehmigung warten. Wird Ihr Antrag genehmigt, dann haben Sie ab sofort Anspruch auf eine monatliche Pflegebox im Wert von 40 Euro.

Welche Pflegebox steht mir zu?

Die Auswahl ist groß und auch die Zusammenstellungen und Mengen sind nicht identisch. Allerdings übersteigt keine Pflegebox den Wert von 40 Euro. Daher können Sie sich getrost Ihre Wunschbox bestellen und direkt nach Hause liefern lassen. Vorteilhaft ist, dass Sie prinzipiell jederzeit die Zusammenstellung Ihrer Box ändern können. Daher können Sie die Pflege-Utensilien immer der aktuellen Situation anpassen und flexibel liefern lassen. Da die Boxen monatlich geliefert werden, haben Sie immer einen kleinen Vorrat zu Hause.

Durch die monatliche Lieferung haben Sie immer neues Zubehör zum Einsatz bereit, welches außerdem nicht viel Platz einfordert. Bedenken sollte man nämlich unbedingt auch den Platzbedarf. Ein hilfsbedürftiger Mensch braucht grundsätzlich immer mehr Platz. Schon allein die verschiedenen Hilfsmittel fordern einen gewissen Raum ein. Dann ist es umso besser, wenn Sie immerhin die Pflegemittel in Etappen bestellen können. Wichtige Fakten

Kein Rezept erforderlich

Für Pflegehilfsmittel brauchen Sie kein Rezept beim Arzt einholen. Die Antragsstellung geht schriftlich bei der Pflegekasse ein – ohne ärztliche Verordnung. Das Formblatt der Pflegekasse gibt Ihnen alle Angaben vor, die bei einer Antragsstellung wichtig sind.

Antrag über den MDK

Eine zweite Möglichkeit ist der medizinische Dienst. Ist in nächster Zeit ein Termin beim MDK notwendig, um die Situation bewerten zu lassen, dann können Sie getrost den Termin abwarten und müssen keinen Alleingang wählen. Stellt der Gutachter fest, dass Sie zum Beispiel Bettschutzeinlagen für einen pflegebedürftigen Menschen brauchen, dann wird dieser Bedarf vermerken und der Pflegekasse weitergereicht. Diese Angaben gelten als eine Art formloser Antrag und Sie bekommen dadurch die gleichen Leistungen von der Pflegekasse bezahlt.

Wie lange dauert die Bearbeitung des Antrags?

Pauschal kann nicht festgelegt werden, wie lange Ihr Antrag bei der Pflegekasse dauern wird. Grundsätzlich können Sie allerdings nach drei bis vier Wochen mit einer Rückmeldung seitens der Pflegekasse rechnen. Hat sich die Pflegekasse nach einer gewissen Zeit noch nicht gemeldet, dann können Sie auch einfach einmal Rücksprache halten. Jedoch ist eine erneute Nachfrage in der Regel nicht notwendig.

Darf ich die Pflegehilfsmittel selbst aussuchen?

Ist Ihr Antrag bewilligt, dann können Sie Ihre Pflegehilfsmittel entweder direkt nach Hause schicken lassen oder die Utensilien selbst kaufen. Sollten Sie sich für den Einkauf entscheiden, dann ist es wichtig, dass Sie die monatlichen Kosten bei der Pflegekasse angeben. Die Leistungen erfolgen dann rückwirkend. Lassen Sie sich die Pflegehilfsmittel nach Hause schicken, sind Sie zwar nicht ganz so flexibel, allerdings kommen die Utensilien direkt zu Ihnen nach Hause. Zudem müssen Sie auch nicht in Vorleistung gehen.

Woher bekomme ich Pflegehilfsmittel?

Pflegehilfsmittel bekommen Sie in Drogerien, Apotheken und Sanitätshäusern. Daher bleibt Ihnen die freie Wahl, wo Sie Ihre Produkte erwerben. Andererseits bietet Ihnen auch das Internet eine Menge Auswahl. Somit können Sie zwischen verschiedenen Anbietern Ihre Wunschprodukte finden. Sicherlich haben Anbieter vor Ort und Online-Anbieter ihre ganz eigenen Vorteile, die Sie umfassend auskosten können. Im Internet treffen Sie auf eine üppige Auswahl. Vor Ort können Sie hingegen mit einer persönlicheren Beratung rechnen.

Vorteile der Lieferung nach Hause

Kein Risiko, keine Lieferkosten

Die Pflegeboxen bekommen Sie ganz ohne Lieferkosten nach Hause geliefert. Somit müssen Sie sich nicht um Ihren Vorrat kümmern und können mit einer regelmäßigen und pünktlichen Lieferung rechnen.

Konstanter Vorrat

Ihre Vorräte halten Sie durch eine Lieferung durchweg konstant, denn einmal im Monat bekommen Sie immer eine Neu-Lieferung zugesendet.

Weniger Aufwand

Es reicht vollkommen aus, wenn Sie die Lieferung einmal im Monat entgegennehmen. Den Rest erledigt Ihr Anbieter für Sie und die monatliche Lieferung erfolgt automatisch. Natürlich nur so lange wie Sie es wünschen.

Individuelles Pflegepaket

Jeder Anbieter bietet Ihnen eine Auswahl von verschiedenen Pflegeboxen an. Somit sind Sie immer auf der sicheren Seite, wenn es um das Zubehör für die Pflege geht. Die verschiedenen Utensilien sind praktisch in Ihrer individuellen Box verstaut und diese können Sie anhand Ihres Bedarfs zusammenstellen. Fertige Pflegeboxen sind ebenso zu bekommen.

Ist eine Änderung der Pflegebox möglich?

Es ist möglich, dass Sie die Zusammenstellung Ihrer Pflegebox ändern. Dadurch haben Sie immer genau jenes Pflegemittel zur Hand, welches Sie auch benötigen. Sollte sich einmal der Bedarf ändern, dann reicht eine Mitteilung an Ihren Anbieter aus und Ihre Pflegebox wird anders zusammengestellt.

Benötigt ein Pflegedienst auch eine Pflegebox?

Grundsätzlich sind die Pflegeboxen nicht für Pflegedienste bestimmt. Sollten Sie also ausschließlich die Pflege von einem Pflegedienst übernehmen lassen, dann brauchen Sie keine Pflegebox beantragen. Anders sieht es allerdings aus, wenn Sie die Pflege gemeinsam mit einem Pflegedienst managen. Sobald Sie als Angehöriger mit der Pflege in Kontakt kommen, dann werden auch die Kosten für die Pflegehilfsmittel erstattet. Praktisch ist, dass Sie die Pflegepakete unter Umständen auch an den entsprechenden Pflegedienst senden können. Dieses sagt Paragraph 37 Abs. 3 Sozialgesetzbuch aus.

Sie bemerken also selbst, dass sich die Ansprüche ganz an der individuellen Situation anpassen lassen. Sicher ist, dass Ihnen bei einem Pflegeaufwand keine Kosten für Pflegemittel bis 40 Euro/Monat entstehen, auch wenn Sie bereits einen Pflegedienst engagiert haben.

Die rechtlichen Grundlagen kompakt erklärt

Der Anspruch auf Pflegehilfsmittel geht auf den Paragraph 40 Abs. 1 Sozialgesetzbuch zurück. Demnach haben alle Versicherten einen Anspruch auf jenes Zubehör, das zur Erleichterung der Pflege, zur selbstständigen Lebensführung oder Linderung von Beschwerden beiträgt.

Gesetzestext Sozialgesetzbuch: „[Pflegehilfsmittel] die zur Erleichterung der Pflege oder zur Linderung der Beschwerden des Pflegebedürftigen beitragen oder ihm eine selbstständigere Lebensführung ermöglichen.“

Paragraph 40 Abs. 2 Sozialgesetzbuch verdeutlicht die finanziellen Erstattungsansprüche, welche 40 Euro pro Monat betragen. Ebenso bezieht sich der Gesetzestext auf die zwei verschiedenen Optionen bezüglich der Kostenübernahme.

Gesetzestext Sozialgesetzbuch: „Die Aufwendungen der Pflegekassen für zum Verbrauch bestimmte Pflegehilfsmittel dürfen monatlich den Betrag von 40 Euro nicht übersteigen. Die Leistung kann auch in Form einer Kostenerstattung erbracht werden.“

Anbieter im Internet – die Ähnlichkeit gibt den Ton an

Viele verschiedene Anbieter bieten im Internet Pflegesets zum Erwerb an. Das Angebot der Anbieter ist ziemlich ähnlich, da das Zubehör nur bestimmte Produkte umfassen. Lediglich bieten die Anbieter unterschiedliche Marken zum Erwerb an. Besonders unkompliziert ist außerdem die Abwicklung. Alle Anbieter sind Ihnen bei der Antragsstellung behilflich und übernehmen die Korrespondenz mit der Pflegekasse für Sie. Es steht Ihnen zur Wahl, eine fertige Pflegebox zu bekommen oder eine Wunsch-Pflegebox zusammenzustellen.

Fazit

Pflegehilfsmittel-Anbieter sind über das Internet zahlreich vertreten und bieten Ihren Kunden einen kompetenten Service. Auch der Faktor Zeit sollte nicht vergessen werden, der zum Beispiel bei einer Online-Bestellung relativ gering ist. Es ist allerdings so, dass noch viele Kunden unzureichend über die Möglichkeiten informiert sind und die Produkte der Gewohnheit nach einkaufen oder einkaufen lassen. Auf welchem Wege Sie die Pflegemittel erwerben, bleibt allein Ihnen überlassen. Sicherlich finden Sie für Ihre Situation den idealen Anbieter. Sollten Sie zudem noch keine Antragsstellung bei der Pflegekasse eingereicht haben, dann sollten Sie sich einmal genauer mit den Anbietern und der Kostenübernahme befassen. Vielleicht steht Ihnen bereits eine Kostenerstattung zu.

Was tun, um sich auch im Alter zu Hause sicher zu fühlen?

Ein Tipp für alle Senioren: Hausnotruf als helfender Anker

Wussten Sie eigentlich, dass Sie Ihre Risiken und Stressfaktoren im eigenen zu Hause effektiv mindern können? Ein Hausnotruf nach § 40 SGB XI Abs. 1 – 3 ist eine ideale Lösung für ältere oder hilfsbedürftige Menschen. Das Notfallarmband stellt bei Bedarf eine direkte Verbindung mit einer Hausnotrufzentrale her. Das bedeutet für Sie oder einer Ihrer Angehörigen, dass in Notsituationen auf das Telefon und die Rufnummerwahl verzichtet werden kann. Es genügt ein Knopfdruck am Armband und Sie werden direkt per Funk verbunden.

Ältere Menschen fühlen sich oft unsicher im eigenen zu Hause, dann kommt ein Notfallarmband genau gelegen. Sollte die Situation gegeben sein, dass Hilfe notwendig ist, dann ist die Hausnotrufzentrale die erste Anlaufstelle. Das Team hilft Ihnen bei Notsituationen und leitet alle weiteren Schritte ein. Sei es durch die Verständigung von Angehörigen, Pflege- oder Rettungsdienst. Manche Anbieter ermöglichen zudem den Service, einen Alles-okay-Anruf zu buchen. Dadurch sind hilfsbedürftige Menschen immer unter einer gewissen Obhut und können sich im Eigenheim wieder rundum sicher fühlen.

Es gibt viele verschiedene Anbieter, die Ihnen einen Hausnotrufservice im Zuhause installieren können. Technische Vorkenntnisse sind nicht notwendig. Ebenso sind die Notfallarmbänder speziell für Senioren entwickelt und altersgerecht zu bedienen. Super ist, dass sich der monatliche Gesamtpreis auf einem passablen Level hält und keine immensen Kosten entstehen. Prinzipiell ist ein Hausnotruf bereits schon für rund 30 Euro pro Monat bereit für den Einsatz. Ist eine anerkannte Pflegestufe bekannt, dann übernimmt eventuell die Kranken- oder Pflegekasse die Kosten. Es empfiehlt sich also, vorab Informationen einzuholen. Ein Hausnotruf ist ein idealer Service, um sicher, entspannt und geschützt im eigenen Hause wohnen zu können. Auch dann, wenn bereits ein gewisser Pflegebedarf besteht. Ältere, gehbehinderte und erkrankte Menschen können von den schützenden Vorteilen profitieren und in Notsituationen eine mobile Anlaufstelle per Knopfdruck erreichen.

Ein altersgerechtes Notrufsystem für die eigenen vier Wände ist mobil in allen Räumen einsatzbereit und benötigt keine Kabelverbindung. Sie oder Ihre Angehörigen können sich also frei in Ihren Räumen bewegen, denn das Funkarmband am Handgelenk reicht vollkommen aus. Ein Notrufarmband ist 24 Stunden am Tag einsatzbereit und ein Gigant, wenn Hilfe benötigt wird.

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